Baby Lou
Der aufgehende Stern am False-Metal-Himmel – Baby Lou – unser Newcomer im Monat September.
Moin Jungs, erzählt doch mal, wo ihr herkommt und wie ihr zur Musik gekommen seid?
Siebter Längengrad Ost, Saarbrooklyn. Wir waren oft in saarländischen Jugendzentren.
Gab es spezielle Einflüsse? Welche Bands hört ihr privat?
Einflüsse und Hörgewohnheiten lassen sich in folgenden Fällen schwer voneinander trennen: Piebald, Hammerhead, Love A, Queen, Mediengruppe Telekommander, The Wohlstandskinder, Weezer, Muff Potter, Saves the Day, Diesel Boy, Randy, Blind Guardian, NoFX, Powerwolf, Magnum, Spermbirds, Fuck Wolves!, Möfahead, Hammerfall und Herrenmagazin sowie 3ChordSociety und Chairwalk.
Wie würdet ihr euren Musikstil beschreiben?
False Metal (if you tune down you are a clown!!).
Wie kommt man auf den Bandnamen “Baby Lou”?
Der Bandname sollte nach dem Gegenteil von Sepultura klingen.
Am 21. Oktober veröffentlicht ihr euer neues Album “Fresh Water in a dirty Glass”. Welche Aussage steckt hinter dem Titel? Was hat das Artwork damit zu tun?
Der Albumtitel entstand bei dem Versuch den Inhalt der Dokumentation über Joe Strummer (The Future is Unwritten) einer Portugiesin auf Englisch zu resumieren: Like fresh water in a dirty Clash. Joe Strummer war fresh. Über das Artwork zu schreiben ist wie zu Architektur zu tanzen.
Was können wir von der Platte erwarten?
13 vollkommen verschiedene Ansätze;
1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13 völlig unterschiedliche Wege ans Ziel.
Was ist euer Lieblingslied von “Fresh Water in a Dirty Glass” und warum?
Gerade im Liveeinsatz hat sich in punkto Spielspaß und Fahrvergnügen “Where are those Lifeguards when you need them” bewährt. Geheimtipp: Mr. Woodworm.
Ihr seid ja schon seit dem 2.9 auf Tour. Auf welche Orte freut ihr euch besonders? Gab es Konzerte, an die ihr euch gerne erinnert?
HH, Wien und Trier sind unsere auserkorenen Highlights, auf die wir uns persönlich sehr freuen. Und, last but not least, die Vinyl Release Party in Saarbrücken. All time favorite war und ist die Piebald Support Show Ende April.
Die Band “Mon Khmer” aus New York möchte von euch wissen, wann ihr denn mal zusammen spielt?
Wir finden NY genauso überbewertet wie Berlin, wir weichen deshalb lieber auf Boston und Bonn aus. Ne, im Ernst, die sollen uns doch mal anschreiben, wir machen dann einen JuZ-Gig in Gimbweiler klar. Mon Khmer machen ja geile Musik!!
Welche Frage möchtet ihr unserem nächsten Interviewpartner stellen?
Wird 2012 die Welt untergehen? Falls ja, kann man “Fresh Water in a Dirty Glass” dafür verantwortlich machen?
Vielen Dank für das Interview.
KurzInfos
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